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Hallo, Ihr Lieben, ich heiße Asta und wohne in dem schönen Städtchen Allstedt in Sachsen-Anhalt. Ich bin eine Mischlingshündin, und ich glaube, ich bin so 13 Jahre alt. Wenn ich ein Mensch wäre, dann würde ich gerade so ins beste Teenageralter kommen, aber so als Hund..!

Da hat man nicht mehr viel zu "lachen". Dabei war ich als junges Hundemädchen eine ganz Tolle: Kein Rüde konnte so schnell Reiß-Aus nehmen, dass ich ihn mit meinen langen Beinen nicht gekriegt hätte; und dann ging es natürlich mächtig zur Sache. So bekam ich auch meinen Sohn Bobby, fast mein Ebenbild, aber noch viel wilder als ich.

Jahr für Jahr verging, ich war als "allein erziehende Mama" glücklich mit meinem Sohn, wir tobten - oft verbotener Weise - durch Feld, Wald und Flur bis, ja bis ich eines Tages so etwa vor einem Jahr immer mit den Hinterbeinen umknickte und mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte.

Aus der Traum vom Toben und Rennen, vom alleinigen Schnüffeln auf Wiesen und Wegen - ich war eine traurige Hündin. Auch mein Frauchen war todtraurig, und wir gingen zum Tierarzt. Aber auch dieser konnte unsere Stimmung nicht aufheitern und meinte, ein Nerv sei wohl eingeklemmt und es gäbe kaum Hilfe. So trugen mich Frauchen und Herrchen abwechselnd mit einem Handtuch durch die Gegend. Das war zwar nicht schön, aber was blieb uns weiter übrig?

Frauchen meinte: "Da muss es doch noch etwas besseres geben, so dass Asta einfacher getragen werden kann!" Gedacht - getan - angerufen... Über eine renommierte Tierklinik erfuhr sie dann, dass es Tragetaschen für uns behinderte Hunde gäbe. Unser Tierarzt konnte dann auch so ein Ding auftreiben. Nun ging es zwar schon besser mit der Fortbewegung, aber Frauchen und Herrchen stöhnten immer noch beträchtlich unter meiner "Last", denn sie sind auch nicht mehr die Jüngsten, der Rücken tat ihnen grässlich weh. Und - immer musste ich genau dahin, wohin ich eigentlich gar nicht wollte.

Meine Rettung war dann eines Tages eine Nachbarin, sie sagte: "Guckt am Sonnabend einmal VOX, da wird was ganz tolles für eure Hündin vorgestellt!"
Frauchen, Herrchen, Bobby und ich sahen nun die Deborah in ihrem tollen Hundewagen. Alle waren wir begeistert und sagten uns - das ist es!

Über Internet und Telefon bestellt war der Wagen dann auch bald da, und wir staunten nicht schlecht: Das Ding sah richtig geil aus! Und ich konnte nach 2 bis 3 Tagen auch klasse damit laufen. Der Wagen war so, als wenn er schon immer zu mir gehört hätte. Und stellt euch vor, ich kann jetzt auch fast wieder überall dorthin, wo ich früher so gerne war - und das ganz alleine!

Ich kann rennen, ich kann langsam laufen und gaaaaanz lange schnüffeln, ich kann mich drehen und sogar zum Wasser (rein darf ich allerdings nur mit meinem vorderen Teil), usw.


Nur eins macht mir etwas Sorge: Da ich so wild bin verrutschen die Polsterungen an den Gurten immer so leicht, vielleicht könnte man die ja ein bisschen länger machen!
Ich bin ganz stolz auf meinen Rollwagen, alle Leute in unserer Stadt staunen immer, wie gut ich wieder laufen kann.

Ich bin ganz glücklich und möchte mich auch im Namen von Frauchen und Herrchen ganz herzlich bei Andrea Steinhauer & Ralph Chmilewski sowie bei der Firma Doggon´ Wheels in den USA bedanken.

Hallo, Leidensgenossen, wenn ihr auch nicht mehr laufen könnt, sagt es euern Frauchen und Herrchen, so ein Wagen ist etwas ganz wunderbares, die Nobelkarosse ist zwar ein bisschen teurer, aber sie macht echt was her!
Es grüßt euch alle ganz herzlich
Eure
Asta (Hildmann) aus Allstedt
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